in „money“
wird der betrachter teil eines cineastischen events. 
die aufnahmen bilden eine bühne, auf der das geld gegen die elemente antritt: geld und wasser, geld und holz, geld und steine 

in sekundenbruchteilen erzählen sie eine geschichte.
geld, reines symbol, ist zwar das künstlichste aller objekte, 
aber gibt sich gern so unkontrollierbar wie die naturgewalten. 
farbe im wasser bildet formen, die durch die kurzbelichtung zwar festgehalten werden, aber in wirklichkeit so flüchtig sind wie der wert der längst entwerteten währungen. so soll „money“ vor allem an eines erinnern: 
geld ist vergänglich – und schönes entsteht erst, wenn man sich von ihm löst. 
oliver meibert ist gelernter kunstglaser und fotograf.
neben seiner tätigkeit in der produktfotografie und mediengestaltung in werbeagenturen arbeitet er
als selbstständiger lichtbildner und leitet weiterbildende workshops. 
seine spezialgebiete umfassen die portrait- und produktfotografie,
wobei er selbst seinen bildstil als „charakterfotografie“bezeichnet. 
sein ziel ist es, die ureigenen merkmale eines menschen
oder objektes zum vorschein zu bringen und somit deren essenz sichtbar zu machen. seine bilder wurden 2016 in der galerie „casa“ gezeigt. 
er lebt in berlin. 
text: stefan mekiffer
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